07 April 2026, 08:20

Rafael Seligmanns neues Buch entlarvt den Antisemitismus – Lesung in Mönchengladbach

Offenes Buch mit einer Stadtillustration auf seinen Seiten, aus der Jüdischen Nationalbibliothek, vor einem schwarzen Hintergrund, enthaltend Text und Bilder.

Rafael Seligmanns neues Buch entlarvt den Antisemitismus – Lesung in Mönchengladbach

Autor Rafael Seligmann stellt sein neues Buch Keine Atempause für Juden vor

Bei einer bevorstehenden Veranstaltung in Mönchengladbach wird der Schriftsteller Rafael Seligmann sein aktuelles Werk Keine Atempause für Juden präsentieren. Das Buch untersucht den Antisemitismus über Jahrzehnte hinweg und verbindet historische Analysen mit persönlichen Erfahrungen. Organisiert von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, umfasst der Abend eine Lesung gefolgt von einer Podiumsdiskussion.

Seligmann kam 1957 als Kind nach Deutschland. Obwohl er den Großteil seines Lebens dort verbracht hat, bezeichnet er sich selbst als Außenseiter – als sogenannter "Musterjude", der sich in einer Gesellschaft bewegt, in der subtile Vorurteile weiterhin bestehen. Sein neues Buch zeichnet die Entwicklung des Antisemitismus nach, von offener Feindseligkeit bis hin zu den allgegenwärtigen Mikroaggressionen, die jüdische Gemeinden noch heute prägen.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, dem 18. November, um 19:30 Uhr im WandelSaal der Stadtbibliothek Mönchengladbach (Carl Brandts Haus) statt. Im Anschluss an die Lesung diskutiert Seligmann mit dem Politiker Ulrich Elsen, dem Nahost-Experten Rolf Tophoven und dem politischen Redakteur Dr. Martin Kessler.

Der Eintritt ist frei, jedoch können kostenlose Karten vorab über die Website der Gesellschaft reserviert werden: *www.gcjz-mg.de*.

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Der Abend bietet die Gelegenheit, Seligmanns Reflexionen über jüdisches Leben in Deutschland – damals wie heute – zu vertiefen. Sein Buch und die anschließende Diskussion sollen aufzeigen, wie sich Vorurteile in unterschiedlichen Formen hartnäckig halten. Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen und ist ohne Eintrittsgebühr zugänglich.

Quelle