Rheinberg erhöht Müllgebühren wegen illegaler Abfallentsorgung und ruft Bürger zur Mithilfe auf
Andree TrubinRheinberg erhöht Müllgebühren wegen illegaler Abfallentsorgung und ruft Bürger zur Mithilfe auf
Rheinberg kämpft mit steigenden Müllgebühren nach Zunahme illegaler Abfallentsorgung
Die Stadt Rheinberg sieht sich mit steigenden Abfallkosten konfrontiert, nachdem illegale Müllablagerungen stark zugenommen haben. Trotz Bemühungen, die Altglas-Containerstandorte besser zu verwalten, hat sich das Problem verschärft. Nun werden die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, mitzuhelfen, indem sie Fälle von wildem Müllablagern melden.
Bisher hatte die Stadt eine feste Zahlung des Grünen Punkts erhalten, um die Reinigung der Altglascontainer zu finanzieren. Doch durch die zunehmende illegale Entsorgung reicht diese Summe nicht mehr aus. Als Konsequenz hat der Dienstleistungsbetrieb Rheinberg (DLB) die Glascontainer an der Römerstraße, Buchenstraße und Ahornstraße entfernt.
Alternativ stehen weiterhin Container an der Buchenstraße, Erlenstraße und Römerstraße zur Verfügung – doch auch dort hält das illegale Entsorgen an. Wer beim wilden Müllablagern erwischt wird, muss mit Bußgeldern rechnen, da solche Handlungen gegen die öffentliche Ordnung verstoßen. Bürger können ihren Abfall legal über die privaten Mülltonnen oder gegen eine geringe Gebühr im Abfall- und Energiezentrum Asdonkshof entsorgen.
Um die Situation zu verbessern, bittet die Stadt die Bevölkerung, beobachtete Fälle von illegaler Müllentsorgung beim Ordnungamt oder der Abfallberatung zu melden. Eine aktuelle Liste der Altglascontainer-Standorte findet sich auf der offiziellen Website Rheinbergs.
Die anhaltenden illegalen Ablagerungen treiben die Müllkosten für alle Haushalte in die Höhe. Die Behörden setzen nun auf die Mithilfe der Bürger, um die Verstöße einzudämmen. Durch Bußgelder und strengere Kontrollen soll weiteren Zuwiderhandlungen vorgebeugt werden.






