Rot-Weiss Essen kämpft trotz Verletzungspech um den Aufstieg in der 3. Liga
Andree TrubinRot-Weiss Essen kämpft trotz Verletzungspech um den Aufstieg in der 3. Liga
Rot-Weiss Essen (RWE) hat sich nach einer starken Serie auf Platz vier der Tabelle vorgearbeitet. Der jüngste 2:1-Sieg gegen den FC Ingolstadt hält die Mannschaft punktgleich mit den Teams auf den Plätzen zwei und drei. Doch nun belasten Verletzungen und Personalprobleme die Kadertiefe des Vereins.
Der Aufschwung von RWE begann nach dem Pokal-Aus gegen Viktoria Köln. Seither hat die Mannschaft in vier Spielen zehn Punkte geholt. Der letzte Erfolg gelang gegen den FC Ingolstadt, wo ein Tor von Jaka Cuber Potočnik in der 77. Minute den dreifachen Punktgewinn sicherte.
Der slowenische Stürmer, der in diesem Spiel sein zweites Saisontor erzielte, sollte eigentlich für die U21-Nationalmannschaft Sloweniens nominiert werden. Doch eine erneute Muskelverletzung zwingt ihn nun zu einer unbestimmten Pause – die Teilnahme an den Länderspielen ist damit abgesagt.
Im Angriff hat es Jannik Mause derweil schwer, an Spielpraxis zu kommen. Sein letzter Einsatz von Beginn an datiert aus Mitte Oktober, als er beim 3:1 gegen die TSG Hoffenheim II zwei Tore schoss. Seither kam er sechsmal nur als Einwechselspieler zum Zug – ohne Torbeteiligung. Als aktuell vierte Wahl in der Offensivhierarchie sind seine Chancen auf regelmäßige Einsatzzeiten gering.
Trotz dieser Rückschläge bleibt RWE dank der starken Leistungen im Rennen um den Aufstieg. Mit nur zwei Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze und einer Reihe entscheidender Spiele vor der Brust bleibt die Mannschaft fest im Aufstiegskampf verankert.
Potočniks Ausfall kostet RWE eine wichtige Offensiveoption, und Mauses mangelnde Spielzeit schränkt die Angriffsalternativen weiter ein. Dennoch bleibt das Team mit zehn Punkten aus den letzten vier Partien ein ernstzunehmender Aufstiegskandidat.






