07 April 2026, 00:24

Schalke 04 glänzt sportlich, kämpft aber mit Millionen-Schulden und Gehaltsgrenzen

Deutsche Banknote mit einer Gebäudeillustration, Text 'Bundesliga' und Logo unten auf weißem Hintergrund.

Schalke 04 glänzt sportlich, kämpft aber mit Millionen-Schulden und Gehaltsgrenzen

FC Schalke 04 erlebt einen starken Saisonstart und liegt derzeit mit 27 Punkten aus 12 Spielen auf dem zweiten Tabellenplatz. Hinter den Kulissen bleibt die finanzielle Situation jedoch eine Herausforderung, da der Verein die letzten Jahre eines in der Pandemie aufgenommenen Kredits bewältigt.

2020 sicherte sich Schalke ein Darlehenspaket in Höhe von 35 Millionen Euro von einem Bankenkonsortium, um die wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Krise abzufedern. Seither tilgt der Club jährlich rund 6 Millionen Euro, die vollständige Rückzahlung muss bis 2028 erfolgen. Sobald diese Schuldenlast abgebaut ist, könnten beträchtliche Mittel für künftige Investitionen frei werden.

Aktuell ist das Gehaltsbudget auf 22 Millionen Euro gedeckelt – und bereits vollständig ausgeschöpft. Um im Winter neue Spieler verpflichten zu können, müsste Schalke mindestens einen Profi abgeben, nur um die Bilanz auszugleichen. Ein zweiter Abgang könnte dann Spielraum für einen Neuzugang schaffen.

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Zu den möglichen Abgangskandidaten zählen Henning Matriciani und Ibrahima Cissé, die jeweils 400.000 Euro pro Jahr verdienen. Auch Anton Donkor und Bryan Lasme (jeweils 500.000 Euro Jahresgehalt) stehen auf der Liste potenzieller Wechselkandidaten.

Schalkes Finanzstrategie basiert darauf, Spielerverkäufe mit möglichen Neuzugängen in Einklang zu bringen. Die Rückzahlung des Notkredits bis 2028 könnte langfristig die Budgetengpässe lockern. Bis dahin muss der Verein sein Gehaltsgefüge sorgfältig steuern, um auf dem Platz konkurrenzfähig zu bleiben.

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