25 April 2026, 18:21

Weihnachtsgeld 2024: Nur noch jeder Zweite bekommt die Sonderzahlung

Eine Liniendiagrammdarstellung der Löhne in den Vereinigten Staaten mit begleitendem erklärendem Text.

Weihnachtsgeld für alle - breite Spanne - Weihnachtsgeld 2024: Nur noch jeder Zweite bekommt die Sonderzahlung

Weniger als die Hälfte der deutschen Beschäftigten unterliegt noch tarifvertraglichen Regelungen – das zeigen aktuelle Zahlen. In Nordrhein-Westfalen liegt die Quote zwar etwas höher, ist aber in den vergangenen Jahren ebenfalls gesunken. Weihnachtsgeld ist zwar weit verbreitet, gesetzlich vorgeschrieben ist es jedoch nicht, und die Höhe variiert je nach Branche stark.

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2024 erhielten bundesweit nur noch 52 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein Weihnachtsgeld – ein leichter Rückgang gegenüber 55 Prozent im Vorjahr. Da diese Zahlungen nicht gesetzlich verankert sind, bleibt es den Arbeitgebern überlassen, ob sie sie gewähren.

Nordrhein-Westfalen hebt sich mit einer Tarifbindung von 55 Prozent vom Bundestrend ab, der bei 49 Prozent liegt. Doch selbst hier ist die Quote seit 2018 von 60 Prozent gesunken. Dies spiegelt einen generellen Rückgang der Tarifbindung in ganz Deutschland wider.

Die Höhe der Bonuszahlungen in der Region unterscheidet sich deutlich: Manche Beschäftigte erhalten nur 255 Euro, andere bis zu 130 Prozent eines Monatsgehalts. In einigen Branchen gibt es zudem ein 13. Monatsgehalt, das die Jahreseinkommen aufbessert.

Mit dem Rückgang der Tarifbindung haben immer weniger Arbeitnehmer Anspruch auf geregelte Bonuszahlungen. In Nordrhein-Westfalen reichen die Weihnachtsgelder weiterhin von bescheidenen Beträgen bis zu beträchtlichen Summen. Ohne gesetzliche Vorgaben bleibt es den Arbeitgebern überlassen, ob sie solche Zusatzleistungen überhaupt anbieten.

Quelle