22 March 2026, 10:19

"Wer weiß denn sowas?"-Chaos: Nostalgie, Pannen und ein Spickzettel in der Socke

Plakat eines Menschen mit wilden Haaren und einem breiten, zahnreichen Grinsen, eingerahmt von einem hellgelben Hintergrund, mit dem Text "McFadden's Row of Flats: Die Komödie, die viele Millionen zum Lachen gebracht hat" über das Bild.

Raab und Schoeneberger sind das Duo mit dem Doppelknall - "Wer weiß denn sowas?"-Chaos: Nostalgie, Pannen und ein Spickzettel in der Socke

Die zweite Folge von Wer weiß denn sowas? bot einen Abend voller Nostalgie, Chaos und Gelächter. Moderiert von Stefan Raab und Barbara Schöneberger, mixte die Show skurrile Wissensfragen, peinliche Auftritte und Kult-Clips aus vergangenen Jahrzehnten. Gäste und Kandidaten stolperten gleichermaßen über Quizfragen, präsentierten kurieuse Musikacts und erinnerten sich an bizarre Momente der Popkultur-Geschichte.

Der Abend begann mit einer Mischung aus absurden Fakten und harmlosen Pannen. Der ehemalige Radprofi Jan Ullrich und Schauspieler Hans Sigl lagen beide falsch, als sie den Gegner von Boris Becker im Wimbledon-Finale 1985 erraten sollten. Unterdessen verriet Ex-Torwart Jens Lehmann, wie er sich beim Elfmeterschießen gegen Argentinien bei der WM 2006 einen Spickzettel in der Socke versteckt hatte.

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Raab und Schöneberger heizten die Stimmung mit einem Duett von Barbie Girl weiter an – Raab verkleidet als Ken, komplett mit übertriebener, comic-hafter Kieferpartie. Ihre spielerische Dynamik setzte den Ton für den Abend und verband Humor mit der typischen Absurdität der Show.

Die Sendung unternahm auch einen Ausflug in die Vergangenheit und zeigte Ausschnitte aus Der 7. Sinn, einer Verkehrssicherheits-Serie der 1960er- und 70er-Jahre, die für ihre überholten, sexistischen Theorien berüchtigt war. In einer lockeren Sequenz wurde die Erschaffung von Smurfette – der ersten weiblichen Schlumpf-Figur durch Gargamel – als amüsante Popkultur-Anekdote präsentiert.

Die Comedians Hugo Egon Balder und Hella von Sinnen hatten ihre Schwierigkeiten mit Fragen zum Klassiker Drei Haselnüsse für Aschenbrödel, ohne zu ahnen, dass der Großvater der Gastgeberin Sophia Thomalla als Szenenbildner an dem Film mitgewirkt hatte. Diese zufällige Verbindung verlieh dem abendlichen Quiz eine persönliche Note.

Mit 15 Staffeln zwischen 1997 und 2026 hat sich die Show längst als Dauerbrenner etabliert. Die seit 2015 laufende Neuauflage liefert weiterhin die gewohnte Mischung aus Alberheit und Nostalgie, die die Fans schätzen.

Die Folge endete mit einer bunten Mischung aus skurriler Unterhaltung und Retro-Charme. Von vergessenen Wissenssnippets bis zu überdrehten Auftritten unterstrich der Abend einmal mehr den Ruf der Show als Garant für unberechenbaren Spaß. Die Zuschauer blieben mit einem Lächeln und neugierig zurück – die Sendung bewies erneut ihr Gespür dafür, aus zufälligen Fakten unvergessliches Fernsehen zu machen.

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