Wuppertal bekommt neuen Polizeibeirat für mehr Bürgerbeteiligung
Neuer Polizeibeirat für die Kreispolizeibehörde Wuppertal eingerichtet
Am 17. März 2026 trat der neu gegründete Polizeibeirat der Kreispolizeibehörde Wuppertal zu seiner konstituierenden Sitzung im Polizeipräsidium der Stadt zusammen. Das Gremium soll als Bindeglied zwischen Bürgerschaft, Kommunalpolitik und Polizei fungieren und den Austausch zwischen diesen Akteuren fördern.
Offiziell einberufen wurde der Beirat von Polizepräsident Markus Röhrl. In der ersten Sitzung wählten die Mitglieder Hans-Hermann Lücke, einen Vertreter aus Wuppertal, zu ihrem Vorsitzenden. Dem Gremium gehören elf Personen an, die von den Stadträten Wuppertals, Remscheids und Solingens benannt wurden.
Zu den Hauptaufgaben des Beirats zählt es, Anregungen und Bedenken der Bürgerinnen und Bürger – insbesondere solche von allgemeiner Bedeutung – an die Polizei weiterzuleiten. Zudem berät er den Polizepräsidenten in kommunalen Angelegenheiten und muss vor wichtigen Entscheidungen angehört werden. Darüber hinaus soll das Gremium das Vertrauen zwischen Bevölkerung, lokalen Behörden und der Polizei stärken sowie die operative Arbeit unterstützen.
Der Beirat ist bewusst als direkter Kanal für Bürgerbeteiligung konzipiert. Seine Einrichtung unterstreicht das Bestreben, die Polizeiarbeit enger an den Bedürfnissen und Prioritäten der Region auszurichten.
Die Gründung des Beirats markiert einen strukturierten Ansatz zur Bürgerbeteiligung in der Polizeiarbeit. Künftig wird er eine zentrale Rolle bei Entscheidungen spielen, die den Polizeibezirk Wuppertal betreffen. Regelmäßige Sitzungen und Anhörungen sollen künftig fester Bestandteil der Polizeiverwaltung in der Region werden.






