50 Jahre Dormagener Geschichtsvereinigung: Wie sie die **Römer** in die Stadt zurückbrachte

50 Jahre Dormagener Geschichtsvereinigung: Wie sie die **Römer** in die Stadt zurückbrachte
Die Dormagener Geschichtsvereinigung feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Seit ihrer Gründung 1975 hat die Vereinigung eine zentrale Rolle bei der Erforschung der römischen Vergangenheit der Stadt und der Förderung des lokalen Kulturerbes gespielt.
Ihre Wurzeln liegen in der „Ortsgruppe Niederrhein linksrheinisch“, die im Oktober 1975 ins Leben gerufen wurde. Die Gründungsversammlung fand am 16. Oktober mit 28 Mitgliedern statt. Zu den treibenden Kräften zählten Eberhardt Kleinebudde und Hans-Willi Schmidt. Offiziell eingetragen wurde der Verein am 1. Dezember desselben Jahres.
Über die Jahrzehnte hinweg arbeitete die Vereinigung eng mit der Unteren Denkmalbehörde und der Dormagener Stadtmarketing-Abteilung zusammen. Gemeinsam organisieren sie Führungen, die sich mit der römischen Geschichte der Stadt befassen. Ein besonderer Erfolg war die Mitwirkung an der Ernennung des römischen Reiterkastells im Dormagener Stadtzentrum zum UNESCO-Weltkulturerbe im Jahr 2021 – als Teil des Welterbe-Ensembles „Niedergermanischer Limes“. Neben den Führungen gestaltete die Vereinigung Ausstellungen im Römerkeller und im Historischen Rathaus. Diese Präsentationen verdeutlichen die Verbindungen Dormagens zur Römerzeit und stärken das öffentliche Bewusstsein für die Stadtgeschichte. Aktuell laufen die Vorbereitungen für eine größere Feier im Jahr 2026, die an den fünften Jahrestag der UNESCO-Auszeichnung anknüpft.
Die Arbeit des Vereins hat das Verständnis für Dormagens römische Ursprünge vertieft. Sein 50-jähriges Wirken umfasst Forschung, Ausstellungen und erfolgreiche Kampagnen zur Bewahrung des Kulturerbes. Die geplante Veranstaltung 2026 wird seine Verdienste um die lokale Geschichte weiter in den Fokus rücken.

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