Gericht erlaubt Leugnung Israels – aber nicht alle Parolen sind frei
Gericht erlaubt Leugnung Israels – aber nicht alle Parolen sind frei
Ein deutsches Gericht hat entschieden, dass die Leugnung des Existenzrechts Israels bei öffentlichen Protesten nicht pauschal verboten werden darf. Das Urteil stammte am Freitag vom Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster. Die Richter bestätigten jedoch Einschränkungen für bestimmte Parolen im Zusammenhang mit dem anhaltenden Gaza-Konflikt.
Das Gericht stellte klar, dass die bloße Ablehnung Israels Existenz nicht gegen das Gesetz verstoße. Solche Äußerungen fielen unter die Meinungsfreiheit, so die Begründung. Gleichzeitig blieb das Verbot des Sprechchors „Yalla, yalla, Intifada“ bestehen – dieser werde im aktuellen Kontext als wahrscheinliche Volksverhetzung gewertet.
Die Richter argumentierten, ein „unvoreingenommener Beobachter“ könne in der Parole keinen klaren Unterschied zwischen gewaltsamem und gewaltfreiem Widerstand erkennen. Der Spruch „Es gibt nur einen Staat – Palästina 48“ wurde hingegen erlaubt, da er keinen direkten Bezug zu Hamas aufweise. Bei der Parole „Vom Fluss bis zum Meer, Palästina wird frei“ sind sich andere Gerichte uneinig: Einige Staatsanwälte stufen sie als Volksverhetzung ein, andere verlangen einen deutlicher nachweisbaren Bezug zu den Verbrechen der Hamas. Trotz des Freiheitsappells bleibt die Äußerung in bestimmten Fällen verboten.
Das Urteil setzt damit neue Grenzen für die Protestkultur in Deutschland. Während einige israelfeindliche Parolen weiterhin untersagt sind, sind andere nun unter dem Schutz der Meinungsfreiheit erlaubt. Die Entscheidung spiegelt die anhaltenden juristischen Debatten wider, wo genau Rede in Hetze umschlägt – besonders vor dem Hintergrund des Gaza-Kriegs.
Kovač gibt Bayerns Dominanz zu: „Meisterschaft ist für uns unrealistisch“
Bayerns Überlegenheit ist erdrückend – doch für Dortmund geht es um alles. Warum die Champions League jetzt das einzige Ziel bleibt, das noch zählt.
Evangelische Kirche erkennt Leid von Missbrauchsopfern mit neuen Richtlinien an
Jahrzehntelanges Schweigen bricht auf: Die Kirche bietet Betroffenen nun klare Wege zu Anerkennung und Entschädigung. Warum dieser Schritt historisch ist – und was er für Opfer bedeutet.
Wüst verteidigt Beamtenstatus: Warum NRW auf feste Lehrkräfte setzt
Flexible Versetzungen wie bei Stefanie Schröder zeigen: Ohne Beamtenstatus würde NRW im Lehrkräftemangel noch stärker kämpfen. Warum Wüst jetzt gegen CDU-Pläne wettert.
„Let’s Dance“ startet im Februar 2026 mit 19. Staffel und geheimem Star
Wochenlanges Training, glitzernde Auftritte und ein rätselhafter Kandidat: Die neue Staffel verspricht Nervenkitzel pur. Wer wird die Jury überzeugen?
Duisburger Bürgerspaziergang verbindet Geschichte und Stadtentwicklung auf lebendige Weise
Von Stolpersteinen bis zum Mercator-Viertel: Wie ein Spaziergang Duisburgs Seele sichtbar macht. Oberbürgermeister Link feiert das wachsende Interesse der Bürger.
Gericht erlaubt Leugnung Israels – aber nicht alle Parolen sind frei
Ein bahnbrechendes Urteil stellt die Protestkultur auf den Prüfstand. Warum manche Palästina-Parolen straffrei sind – andere aber als Volksverhetzung gelten. Die brisante Abwägung zwischen Freiheit und Hetze.
Vogelsang IP diskutiert: Wie Deutschland Antisemitismus nach dem 7. Oktober bekämpft
Eine NS-Gedenkstätte wird zum Ort der Hoffnung: Wie Politik, Medien und jüdische Gemeinden gemeinsam gegen Judenhass kämpfen. Doch reichen Worte allein?
Mönchengladbach demontiert Augsburg mit 4:0 und klettert auf Platz 10
Ein furioser Auftritt der Fohlen: Vier Tore, null Gegentreffer und ein klarer Befreiungsschlag. Doch für Augsburg wird der Abstiegskampf immer dramatischer.
Dobrindt verschärft Kampf gegen wachsenden Linksextremismus in Deutschland
Nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz zieht die Regierung die Notbremse. Warum der Linksextremismus jetzt zur Top-Priorität wird – und was das für die Sicherheit aller bedeutet.
Wohneigentum an Kinder übertragen: Expertenvortrag in Ibbenbüren klärt rechtliche Fallstricke
Wie überträgt man ein Haus an die Kinder, ohne selbst leer auszugehen? Ein Fachjurist gibt in Ibbenbüren klare Antworten – mit Praxisbeispielen und rechtlichen Tipps für Eigentümer.
Duisburger Kampfsportler triumphieren mit Medaillenregen bei WKU-WM in Trier
Von Gold bis Bronze: Duisburgs Kampfsport-Talente beweisen ihr Können auf der Weltbühne. Ein Team, das die Stadt stolz macht – und der Bürgermeister persönlich gratuliert.
Explosion in Kölner Mehrfamilienhaus: Polizei fahndet nach flüchtigem Verdächtigen
Ein lauter Knall um 4 Uhr morgens reißt eine Frau aus dem Schlaf. Minuten später: ein flüchtiger Mann, eine zerstörte Wohnung – und viele Fragen. Was steckt hinter dem Anschlag in Köln?