29 April 2026, 22:18

Bielefelds Polizei setzt auf Humor für mehr Fahrradhelme in der Stadt

Motorradrennen mit Fahrern in Helmen und Text am unteren Bildrand.

Bielefelds Polizei setzt auf Humor für mehr Fahrradhelme in der Stadt

Bielefelder Polizei startet Kampagne für mehr Fahrradhelme

Die Bielefelder Polizei hat eine neue Verkehrssicherheitskampagne gestartet, um mehr Radfahrer zum Tragen von Helmen zu motivieren. Die unter dem Namen Reel laufende Initiative setzt auf Humor und soziale Medien, um ihre Botschaft zu verbreiten. Unter dem Motto "Deine Frisur kannst du richten – deinen Kopf meistens nicht" fordert die Aktion Radfahrer auf, den wilden Look nach dem Helmgenuss einfach zu akzeptieren.

Angesprochen werden alle Radfahrenden – von E-Bike-Nutzern über Lastenradfahrer bis hin zu gemütlichen Stadtradlern. Teilnehmer sind aufgerufen, Fotos oder Videos ihrer "Helm-Frisuren" online zu teilen. Durch das Markieren anderer sollen sie die Kampagne weiterverbreiten und mehr Menschen zum Mitmachen animieren.

Die Idee ist simpel: Ein Helm schützt Radfahrer und zeigt Verantwortung – für sich selbst und für die Lieben. Die Bielefelder Polizei hofft, dass durch den lockeren und alltagsnahen Ansatz mehr Menschen den Helm zur Gewohnheit machen. Statt Verkehrssicherheit als lästige Pflicht zu betrachten, soll sie spielerisch in den Alltag integriert werden.

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Der Erfolg der Kampagne hängt maßgeblich von der Beteiligung in den sozialen Medien ab. Radfahrer posten ihre besten "Helm-Haar"-Momente und verwandeln eine kleine Unannehmlichkeit in einen gemeinsamen Scherz. Ziel ist es, das Helmtragen zu normalisieren – und das Ganze mit einer positiven, inklusiven Grundstimmung.

Die Reel-Kampagne richtet sich als offene Einladung an alle Radfahrenden in der Region. Wer seine wilden Post-Helm-Frisuren teilt, trägt dazu bei, sicherere Fahrgewohnheiten zu fördern. Die Polizei setzt darauf, dass dieser verspielt-leichte Ansatz zu mehr Helmen auf den Straßen führt – und damit zu weniger vermeidbaren Verletzungen.

Quelle