Deutschland und Niederlande stärken Zusammenarbeit gegen grenzüberschreitende Kriminalität
Andree TrubinDeutschland und Niederlande stärken Zusammenarbeit gegen grenzüberschreitende Kriminalität
Grenzschutzbehörden aus Deutschland und den Niederlanden haben ihre Zusammenarbeit verstärkt, um grenzüberschreitende Kriminalität zu bekämpfen. Bei einem kürzlichen Treffen hochrangiger Vertreter stand irreguläre Migration sowie Sicherheitsherausforderungen im Mittelpunkt. Die Partnerschaft wird durch EU-Mittel im Rahmen des Interreg-Programms Deutschland-Niederlande gefördert.
Am 1. Oktober 2025 trafen sich führende Vertreter der niederländischen Königlichen Marechaussee und der Bundespolizeidirektionen Hannover und Sankt Augustin, um gemeinsame Anliegen zu erörtern. Im Fokus der Gespräche stand die Handhabung vorübergehender Grenzkontrollen an den Binnengrenzübergängen zwischen beiden Ländern. Diese Kontrollen erfordern eine enge Abstimmung entlang der gesamten deutsch-niederländischen Grenze.
Die langjährige Zusammenarbeit der Behörden erhält nun zusätzliche Unterstützung durch die Europäische Union. Die Finanzierung erfolgt über die Interreg-Initiative Deutschland-Niederlande, die grenzüberschreitende Projekte fördert. Ein zentraler Schwerpunkt bleibt die Bekämpfung irregulärer Migration und anderer Formen der grenzüberschreitenden Kriminalität.
Die operative Koordination läuft über das Gemeinsame Verbindungsbüro in Goch. Diese Zentrale dient als primäre Anlaufstelle für den Echtzeit-Austausch von Informationen und gemeinsame Polizeieinsätze entlang der Grenze.
Die gestärkte Partnerschaft zielt darauf ab, die Reaktion auf grenzüberschreitende Bedrohungen zu verbessern. Vorübergehende Kontrollen und Kriminalprävention basieren künftig auf einer noch engeren Zusammenarbeit zwischen niederländischen und deutschen Kräften. Das von der EU finanzierte Projekt sichert die kontinuierliche Unterstützung dieser Sicherheitsmaßnahmen.






