29 April 2026, 16:33

Mietpreise in NRW steigen so langsam wie seit 2021 nicht mehr – doch Düsseldorf bleibt Ausnahme

Eine Liniengraphik, die das Verhältnis von Wohnungspreisen zu Einkommen je Kopf in verschiedenen Metropolregionen zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Mietenanstieg in NRW verliert an Dynamik - Mietpreise in NRW steigen so langsam wie seit 2021 nicht mehr – doch Düsseldorf bleibt Ausnahme

Mietpreisanstieg in Nordrhein-Westfalen deutlich verlangsamt – niedrigster Stand seit Ende 2021

In Nordrhein-Westfalen hat sich der Anstieg der Mieten spürbar abgebremst und liegt auf dem niedrigsten Niveau seit Ende 2021. Zwischen Juli und September stiegen die durchschnittlichen Mieten in der Region um nur noch 0,7 Prozent – nach 0,9 Prozent im Vorquartal. Unter Berücksichtigung der Inflation fällt der Anstieg sogar noch geringer aus, was darauf hindeutet, dass viele Mieterinnen und Mieter mit den steigenden Kosten kaum noch zurechtkommen.

Der aktuelle Greix-Mietindex, der die Angebotsmieten in 37 deutschen Städten und Regionen erfasst – darunter 17 in Nordrhein-Westfalen –, bestätigt diesen Trend. In den meisten Großstädten der Region kam der Mietanstieg nahezu zum Stillstand, mit einer Ausnahme: Düsseldorf. Hier stiegen die Mieten um 0,7 Prozent – der zweitstärkste Anstieg unter den acht größten Städten Deutschlands.

Trotz dieses Zuwachses bleibt die durchschnittliche Kaltmiete in Düsseldorf mit 14,40 Euro pro Quadratmeter unter den Werten anderer großer Ballungsräume. Köln folgt mit 15,21 Euro knapp dahinter. Deutlich günstiger sind dagegen Städte wie Gelsenkirchen (7,42 Euro) und Duisburg (8,21 Euro).

Im Jahresvergleich beträgt der Mietanstieg in Nordrhein-Westfalen nun nur noch 4 Prozent – der niedrigste Wert seit Ende 2021. Expertinnen und Experten vermuten, dass viele Mieterhaushalte schlicht nicht mehr bereit oder in der Lage sind, höhere Mieten zu zahlen, was Vermieter unter Druck setzt, die Preise stabil zu halten.

Die Verlangsamung beim Mietanstieg spiegelt eine breitere Entwicklung wider: Die Bezugsfähigkeit von Wohnraum wird in der Region zunehmend zur Herausforderung. Zwar bleiben die Mieten in Düsseldorf und Köln auf höherem Niveau, doch in den meisten Gebieten hat sich das Wachstum abgeschwächt. Für Mieter in Nordrhein-Westfalen bedeutet das vorerst eine geringere Belastung als in den Vorjahren.

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