Düren präsentiert neuen Jugend- und Kinderentwicklungsplan bis 2030
Adalbert BiggenDüren präsentiert neuen Jugend- und Kinderentwicklungsplan bis 2030
Die Stadt Düren hat ihren Jugend- und Kinderentwicklungsplan für 2026–2030 vorgestellt. Das Dokument legt zentrale Ziele und Prioritäten für die Förderung junger Menschen in den kommenden fünf Jahren fest. Lokale Verantwortliche und Partner aus dem Sozialbereich haben gemeinsam an der Strategie gearbeitet, die ein breites Spektrum an Angeboten für Kinder und Jugendliche umfasst.
Jennifer Vetter, Leiterin des Amtes für Kinder, Jugend und Familie, hat die Erarbeitung des Plans koordiniert. Beteiligt waren zahlreiche Jugend- und Kinderhilfsorganisationen, die eine breite Basis an Fachwissen einbrachten. Bürgermeister Frank Peter Ullrich betonte die Bedeutung, junge Menschen in schwierigen Zeiten zu unterstützen, und bezeichnete den Plan als einen "wichtigen Schritt nach vorn".
Die Strategie umfasst kommunale Jugendangebote wie die Jugendarbeit in Vereinen, offene und mobile Jugendsozialarbeit sowie Schulsozialarbeit. Themen wie Partizipation und offene Jugendarbeit werden ebenfalls behandelt, konkrete Projekte – etwa für das Liebertée Jugendcafé oder den Abenteuerspielplatz – sind jedoch nicht detailliert aufgeführt. Stattdessen konzentriert sich der Plan auf allgemeine Handlungsmöglichkeiten, um die Selbstständigkeit junger Menschen durch vernetzte Unterstützungsstrukturen zu stärken.
Christopher Lühr, Beigeordneter der Stadt Düren, bezeichnete das Dokument als ein "verlässliches Gerüst", um die persönliche Entwicklung und Resilienz von Jugendlichen zu fördern. Jeder Bereich enthält strategische Maßnahmen, die die Arbeit in den nächsten Jahren leiten sollen. Der vollständige Plan ist nun online sowie in gedruckter Form in ausgewählten städtischen Einrichtungen einsehbar.
Der Jugend- und Kinderentwicklungsplan 2026–2030 bietet einen strukturierten Ansatz zur Unterstützung der jungen Bevölkerung Dürens. Er definiert klare Ziele für Angebote von Jugendclubs bis hin zu schulbezogener Sozialarbeit. Die Stadt hat den Plan der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, um Transparenz und Barrierefreiheit für die Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten.






