Gewalt und Messerangriffe im Bergischen Städtedreieck nehmen 2024 drastisch zu

Admin User
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Ein weißer Polizeiwagen steht im Vordergrund mit mehreren fahrenden Fahrzeugen auf der Straße dahinter, umgeben von Gras und Bäumen auf beiden Seiten.

Gewalt und Messerangriffe im Bergischen Städtedreieck nehmen 2024 drastisch zu

Kriminalstatistik 2024 für Wuppertal, Remscheid und Solingen zeigt gemischtes Bild

Die Kriminalitätszahlen für Wuppertal, Remscheid und Solingen präsentieren sich 2024 uneinheitlich. Die Polizei registrierte 54.075 Straftaten – ein Anstieg um 2.161 Fälle im Vergleich zum Vorjahr. Während einige Deliktbereiche rückläufig waren, stiegen gewalttätige Vorfälle, insbesondere Messerangriffe, deutlich an.

Um die Problematik zu bekämpfen, setzten die Behörden neue Maßnahmen um, darunter gezielte Razzien und Programme zur Verbesserung der kommunalen Sicherheit.

Die Gesamtzahl der Straftaten im Bergischen Städtedreieck kletterte 2024 auf 54.075 (2023: 51.914). Besonders stark nahmen Betrugsdelikte zu: Hier gab es 1.267 Fälle mehr – ein Plus von 17,38 Prozent. Die Gewaltkriminalität stieg um 262 Fälle (11,65 Prozent), während die Straßenkriminalität um 641 Taten (5,98 Prozent) zunahm.

Besorgniserregend entwickelte sich die Zahl der Messerdelikte. Die gemeldeten Fälle mit Messern stiegen von 42 (2023) auf 58. Vorfälle mit messerähnlichen Gegenständen erhöhten sich von 244 auf 300. Als Reaktion führte die Wuppertaler Polizei Ende letzten Jahres zwei „Aktionstage“ durch, in deren Rahmen 34 Wiederholtäter ein Messerführungsverbot erhielten.

Trotz der Zunahme in vielen Bereichen gingen andere Straftaten zurück. Einbruchdiebstähle stabilisierten sich, und Taschendiebstähle nahmen ab. Zudem sank die Zahl junger Tatverdächtiger 2024 weiter – ein Trend, der sich bereits in den Vorjahren abzeichnete. Gleichzeitig machten nichtdeutsche Tatverdächtige etwa 40,5 Prozent der Straftaten in der Region aus.

Prävention stand ebenfalls im Fokus: Ein strategischer Aktionsplan zur Bekämpfung von Straßen- und Gewaltkriminalität wurde eingeführt, mit besonderem Augenmerk auf Messerdelikte. Darüber hinaus wurden 40 neue Senioren-Sicherheitsberater ausgebildet, um ältere Bürgerinnen und Bürger vor Betrug zu schützen. Die Aufklärungsquote sank leicht auf 54,1 Prozent (2023: 55,7 Prozent).

Die Kriminalstatistik 2024 für das Bergische Städtedreieck zeigt sowohl Herausforderungen als auch Fortschritte. Zwar stiegen Betrug, Gewalt- und Messerdelikte an, doch durch gezielte Polizeimaßnahmen und kommunale Initiativen soll dieser Trend gebremst werden. Die Behörden beobachten die Entwicklung weiterhin genau und erweitern ihre Präventionsbemühungen.

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