Lünen diskutiert über Femizide: Gewalt gegen Frauen im Fokus einer Lesung

Lünen diskutiert über Femizide: Gewalt gegen Frauen im Fokus einer Lesung
Am 1. Dezember 2025 fand in Lünen eine öffentliche Lesung und Diskussion zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Buch Femizide: Die Tötung von Frauen in Deutschland von Julia Cruschwitz, das rund 30 Besucherinnen und Besucher in das Gemeinschaftszentrum Persiluhr lockte.
Die Abendveranstaltung wurde gemeinsam vom Gleichstellungs- und Frauenbüro der Stadt Lünen, der örtlichen Volkshochschule und der Stadtbibliothek organisiert. Heike Tatsch, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, moderierte die Veranstaltung und leitete das Gespräch zwischen Publikum und Autorin.
Cruschwitz las ausgewählte Passagen aus ihrem Buch und präsentierte Erkenntnisse aus ihrer Forschung zu Gewalt gegen Frauen. In der anschließenden Diskussion ging es um Möglichkeiten, Betroffene zu unterstützen, das öffentliche Bewusstsein zu schärfen und präventive Maßnahmen zu stärken. Zudem wurde des Andenkens an Elke Ferner gedacht, eine Persönlichkeit, die sich für die Sache engagiert hatte.
Die Veranstaltung lenkte den Blick auf das anhaltende Problem der Gewalt gegen Frauen in Deutschland. Durch die Vernetzung lokaler Organisationen und der Bevölkerung unterstrich sie die gemeinschaftlichen Bemühungen, die Thematik anzugehen und Betroffenen Hilfe zukommen zu lassen.

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