Mainz trauert um prägende Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Sport

Mainz trauert um prägende Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Sport
Mehrere prägende Persönlichkeiten aus Mainz und Rheinland-Pfalz in den letzten Monaten verstorben
In den vergangenen Monaten haben mehrere bedeutende Persönlichkeiten aus Mainz und Rheinland-Pfalz die Region für immer verlassen. Ihr Wirken erstreckte sich über Politik, Kultur, Sport und Gesundheitswesen und hinterlässt eine nachhaltige Spur in der Geschichte der Region.
Unter ihnen befanden sich ein ehemaliger Ministerpräsident, ein Justizminister sowie Schlüsselfiguren der Mainzer Karnevalstradition, der Fußballgeschichte und der medizinischen Gemeinschaft.
Bernhard Vogel, eine der prägendsten Gestalten der deutschen Politik, starb im Alter von 92 Jahren. Zwölf Jahre lang führte er als Ministerpräsident Rheinland-Pfalz und hält mit insgesamt 23 Amtsjahren den Rekord für die längste kumulierte Regierungszeit eines Landeschefs in Deutschland. Seine politische Arbeit prägte die Landespolitik über Jahrzehnte hinweg.
Mit Herbert Mertin verlor das Land einen engagierten Justizminister und FDP-Politiker, der mit 66 Jahren verstarb. Seit 2016 hatte er das Amt inne und galt als überzeugter Verfechter demokratischer Werte. Im Sport trauert der 1. FSV Mainz 05 um zwei seiner Persönlichkeiten: Sigurd Spielmann, Ehrenmitglied des Vereins, starb mit 90 Jahren. Zudem verlor der Club mit Holger Bernhardt einen ehemaligen Torhüter, der 1996 zum Team stieß und achtmal in der zweiten Liga auflief. Er kam bei einem Verkehrsunfall im Alter von 52 Jahren ums Leben.
Die Mainzer Karnevalsszene beklagt den Verlust zweier prägender Köpfe: Dieter Wenger, der über sechs Jahrzehnte lang als Chef-Wagenbauer des Mainzer Carneval-Vereins (MCV) aufwendige Motivwagen gestaltete, starb mit 84 Jahren. Elisabeth Klöver, Leiterin des MCV-Gardenballetts, verstarb im Alter von 85 Jahren. Sie hatte Generationen von Tänzerinnen ausgebildet und war eine zentrale Figur des Mainzer Karnevals.
Auch die Kulturszene muss Abschied nehmen: Ulf Glasenhardt, Veranstaltungskoordinator im Kulturclub Schon Schön, starb unerwartet. Seit 2022 hatte er Events in Mainz und Wiesbaden organisiert. Mit Barbara Rupp verlor das Mainzer Unterhaus eine Mitgründerin und langjährige Vorsitzende des Fördervereins, die von 1983 bis 2008 maßgeblich zur Entwicklung des Hauses beitrug.
Im Gesundheitsbereich hinterlässt Dr. Thomas Flohr, Onkologe im Hämatologisch-Onkologischen Medizinischen Versorgungszentrum Mainz, eine Lücke. Der 57-Jährige setzte sich unermüdlich für Krebspatienten ein. Marita Boos-Waidosch, die langjährige Behindertenbeauftragte der Stadt, wurde für ihr Engagement für Barrierefreiheit und Inklusion gewürdigt.
Auch die Medienwelt trauert um eine prägende Stimme: Ekkehardt Gahntz, langjähriger ZDF-Nachrichtenjournalist, starb mit 79 Jahren. Über 25 Jahre prägte er die Nachrichtenformate des Senders und galt als Inbegriff journalistischer Integrität.
Das Ableben dieser Persönlichkeiten markiert das Ende einflussreicher Karrieren in den unterschiedlichsten Bereichen. Ihr Wirken in Politik, Gesundheitswesen, Kultur und Sport hat Mainz und die Region nachhaltig geprägt. Die Region ehrt ihr Vermächtnis und gedankt ihrem Einsatz für die Gemeinschaft.

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