Wupperverband: Effektive Trockenheitsbewältigung und Baubeginn für neue Schlammverbrennungsanlage

Wupperverband: Effektive Trockenheitsbewältigung und Baubeginn für neue Schlammverbrennungsanlage
Wupperverband feiert 95-jähriges Jubiläum und treibt Umwelt- und Digitalprojekte voran
Im Jahr 2025 beging der Wupperverband sein 95-jähriges Bestehen und setzte gleichzeitig bedeutende Umwelt- und Digitalisierungsvorhaben um. Gemeinsam mit den Wuppertaler Stadtwerken (WSW) erweiterte der Verband den Hochwasserschutz, modernisierte die Infrastruktur und führte neue Technologien ein, um den Klimaherausforderungen in der Region zu begegnen.
Ein zentraler Meilenstein war die Inbetriebnahme eines KI-gestützten Hochwasserfrühwarnsystems, das die lokalen Vorhersagen verbessern soll. Langfristig sind zudem eine moderne Kläranlage und eine neue Abwasserbehandlungsanlage bis 2032 geplant.
2025 verstärkte der Wupperverband seine Hochwasserüberwachung durch 21 zusätzliche Sensoren und eine neue Messstation in Leichlingen. Diese Aufrüstungen flossen in das Bergische Hochwasserinformationssystem 4.0 ein, das nun mit künstlicher Intelligenz präzisere Vorhersagen ermöglicht. Ziel ist es, Anwohner früher zu warnen und Schäden durch Extremwetter zu verringern.
Auch die Wasserversorgung stand im Frühjahr 2025 vor einer schweren Prüfung: Durch gezieltes Talsperrenmanagement sparte der Verband 9,2 Millionen Kubikmeter Wasser ein. Dadurch wurden Sauerstoffmangel und Fischsterben in der Wupper- und Bever-Talsperre verhindert. Auf der Infrastrukturseite entsteht bis Ende 2028 in Wuppertal-Buchenhofen eine neue Klärschlammverbrennungsanlage, die ein veraltetes Bauwerk aus dem Jahr 1977 ersetzt. Zudem läuft die Planung für eine Abwasserbehandlungsanlage in Leverkusen, deren Fertigstellung für 2032 vorgesehen ist. Beide Projekte unterstreichen das Bestreben, veraltete Systeme zu modernisieren und strengere Umweltauflagen zu erfüllen.
Die Renaturierungsarbeiten an Wipper und Murbach im Jahr 2025 optimierten die Fischwanderwege und stärkten den Hochwasserschutz. Darüber hinaus führte der Verband digitale Lösungen ein, darunter die Umstellung auf SAP S/4HANA, um Prozesse effizienter zu gestalten und zukünftige Anforderungen zu meistern. Zur Finanzierung dieser Vorhaben werden ab 2026 leichte Anpassungen der Beitragssätze für Abwasserbehandlung und Gewässerunterhaltung vorgenommen. Die Änderungen folgen auf ein Jahr intensiver Öffentlichkeitsarbeit mit über 40 Veranstaltungen zum Jubiläum – von Führungen bis zu Bildungsworkshops.
Die jüngsten Aktivitäten des Wupperverbands verbinden Technologie, Infrastrukturmodernisierung und Naturschutz, um Klimarisiken zu begegnen. Mit neuen Hochwassersensoren, KI-Prognosen und modernen Anlagen wird die Wasserwirtschaft der Region widerstandsfähiger. Anpassungen bei der Finanzierung und die fortlaufende Bürgerbeteiligung werden diese Bemühungen in den kommenden Jahren unterstützen.

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