Coca-Cola-Chef kritisiert Bürokratie und hohe Kosten als Standortnachteile in Deutschland

Coca-Cola beschwert sich über Standortbedingungen in Deutschland - Coca-Cola-Chef kritisiert Bürokratie und hohe Kosten als Standortnachteile in Deutschland
Der Deutschland-Chef von Coca-Cola Europacific Partners (CCEP), John Galvin, hat sich kritisch zu den geschäftlichen Hindernissen im Land geäußert. Der Vorstandsvorsitzende des Konzerns bemängelte übermäßige Bürokratie und hohe Betriebskosten als zentrale Hemmnisse. Seine Äußerungen fallen in eine Zeit, in der Wirtschaftsführer vor einer zunehmenden Verschlechterung der deutschen Wettbewerbsfähigkeit warnen.
Galvin verwies auf die Schwierigkeiten, in Deutschland zu investieren, und nannte langsame Genehmigungsverfahren sowie teuren Strom und hohe Löhne als Hauptprobleme. Selbst kleinere Projekte würden durch unnötige bürokratische Hürden verzögert, erklärte er – mehrere Behörden verlangten zusätzliche Schritte und verschwendeten so wertvolle Zeit. Trotz dieser Herausforderungen habe CCEP jedoch keine Pläne, die Produktion ins Ausland zu verlagern, und bekräftigte seine Bindung an den deutschen Markt.
Das Unternehmen, das rund 6.100 Mitarbeiter beschäftigt und jährlich 4,1 Milliarden Liter Getränke absetzt, bleibt fest in Deutschland verankert. Galvin begrüßte zwar die jüngste Ankündigung von Bundeskanzler Friedrich Merz, Bürokratie abzubauen, betonte aber, dass die Politik nun Taten folgen lassen müsse. Seine Aussagen decken sich mit den Warnungen des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), der das deutsche Wirtschaftsklima als "im freien Fall" bezeichnete. Seit ihrem Amtsantritt nach den Wahlen im Februar 2025 hat die Regierung unter Merz zwar Reformen versprochen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Doch Anfang 2026 zeigen sich weder bei Galvin noch bei CCEP Anzeichen dafür, dass diese Bemühungen bereits Wirkung entfalten.
Galgins Kritik unterstreicht die anhaltenden Bedenken hinsichtlich des deutschen Wirtschaftsumfelds. Zwar führt CCEP seine Geschäfte im Land fort, doch der Konzernchef machte deutlich: Es braucht konkrete Veränderungen. Die Fähigkeit der Regierung, Vorschriften zu vereinfachen, wird voraussichtlich maßgeblich darüber entscheiden, wie sich Unternehmen künftig positionieren.

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