Deutsche Autobauer kämpfen um Marktanteile gegen Chinas wachsende Dominanz

Automobilhersteller fordern engere Zusammenarbeit mit China - Deutsche Autobauer kämpfen um Marktanteile gegen Chinas wachsende Dominanz
Deutschlands Autoindustrie gerät unter wachsenden Druck, da die Spannungen im Handel mit China zunehmen. Chinesische Exportbeschränkungen für Seltene Erden und Halbleiter haben die Lieferketten durcheinandergebracht, während europäische Automobilhersteller mit scharfer Konkurrenz durch chinesische Wettbewerber konfrontiert sind. Branchenführer fordern nun eine engere Zusammenarbeit mit Peking – kurz vor einem wichtigen diplomatischen Besuch.
Deutsche Hersteller wie BMW, Volkswagen und Mercedes haben über Jahre hinweg massiv in China investiert. Das Land bleibt ein entscheidender Absatzmarkt und macht etwa 29 Prozent der weltweiten Verkäufe von BMW aus. Doch diese Marken verlieren zunehmend an Boden – vor allem gegen lokale Konkurrenten wie BYD, insbesondere im Bereich der Elektrofahrzeuge.
Die Probleme der Branche fallen mit Überlegungen der EU zusammen, schärfere Importregeln für chinesische E-Autos einzuführen – ein Schritt, den deutsche Autobauer vehement ablehnen. Hildegard Müller, Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), warnt vor protektionistischen Maßnahmen. Stattdessen plädiert sie für den Fokus auf langfristig gesicherte Lieferketten und faire Wettbewerbsbedingungen.
Der wachsende Einfluss Chinas in Europa verschärft den Druck zusätzlich. Chinesische Autobauer drängen auf den europäischen Markt und fordern deutsche Marken damit auf ihrem Heimatmarkt heraus. Gleichzeitig machen die Spannungen zwischen den USA und China sowie Pekings Exportkontrollen die Einfuhren wichtiger Komponenten unzuverlässiger.
Angesichts des bevorstehenden Besuchs von Außenminister Johann Wadephul in China setzt sich der VDA für eine vertiefte wirtschaftliche Zusammenarbeit ein. Müller betont die Notwendigkeit eines offenen Dialogs, um die Versorgungssicherheit und den Marktzugang zu gewährleisten.
Die Krise im deutschen Automobilsektor unterstreicht die starke Abhängigkeit von China. Ohne stabile Handelsbeziehungen drohen den Herstellern weitere Marktanteilsverluste und Produktionsverzögerungen. Die Branche setzt nun auf Diplomatie, um die Spannungen zu entschärfen und die Lieferketten der Zukunft zu sichern.

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