Marl beschleunigt Vergabeverfahren: Aufträge bis 25.000 **Euro** ohne Ausschreibung

Marl beschleunigt Vergabeverfahren: Aufträge bis 25.000 **Euro** ohne Ausschreibung
Neues Gesetz vereinfacht Vergabeverfahren für die Stadtverwaltung
Ab dem 1. Januar 2026 tritt in Nordrhein-Westfalen eine grundlegende Reform des Vergaberechts in Kraft. Die Stadt Marl will die neuen Spielräume nutzen, um Beschaffungen und damit verbundene Projekte zu beschleunigen. Künftig kann die Verwaltung Aufträge bis zu einem Wert von 25.000 Euro ohne das bisher erforderliche Vergabeverfahren vergeben. Die entsprechende Satzung wurde in der zweiten Ratssitzung beschlossen.
Veröffentlicht am 15. Dezember 2025
Stichworte: Finanzen, Wirtschaft
Der Stadtrat von Marl hat neue Regelungen eingeführt, die die Vergabe von Aufträgen vereinfachen sollen. Ab 2026 darf die Verwaltung Verträge mit einem Volumen von bis zu 25.000 Euro ohne Ausschreibungsverfahren direkt vergeben. Ziel der Änderungen ist es, Bürokratie abzubauen und lokale Projekte zu beschleunigen.
Die überarbeiteten Bestimmungen basieren auf dem novellierten Gemeindeordnung von Nordrhein-Westfalen, das landesweite Ausgabegrenzen für kommunale Beschaffungen aufhebt. Nach dem neuen Paragrafen 75a kann die Marler Verwaltung künftig bei Aufträgen unter 25.000 Euro auf eine Ausschreibung verzichten. Schätzungen zufolge könnte sich dadurch die Zahl der Vergabeverfahren um bis zu 50 Prozent verringern.
Die neuen Vergaberegeln treten im Januar 2026 in Kraft und ermöglichen schnellere Vertragsabschlüsse für kleinere Vorhaben. Zudem nimmt der Beirat für Inklusion bald seine Arbeit auf, während ehrenamtliche Initiativen zusätzliche Fördermittel erhalten. Gemeinsam sollen diese Maßnahmen die Abläufe in der Stadt effizienter gestalten und das bürgerschaftliche Engagement stärken.

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