Sexuelle Belästigung in Halleschen Unternehmen: Warum Betroffene oft allein gelassen werden
Sexuelle Belästigung in Halleschen Unternehmen: Warum Betroffene oft allein gelassen werden
Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz bleibt in Halle ein weitverbreitetes, aber oft ignoriertes Problem. Rund 112.400 Beschäftigte in 5.040 Betrieben sind betroffen – 54 Prozent der Belegschaft sind Frauen. Trotz gesetzlicher Vorgaben haben nur wenige Unternehmen konkrete Maßnahmen ergriffen, um das Problem anzugehen.
Bundesweit war bereits jeder fünfte Arbeitnehmer von sexueller Belästigung betroffen. In den vergangenen zwei Jahren meldeten 13 Prozent der Unternehmen mindestens einen Vorfall. Häufige Formen sind derbe Witze, unerwünschte pornografische Bilder oder aufdringliche Fragen zum Privatleben. Solches Verhalten führt oft zu sinkender Motivation, höherem Krankenstand, geringerer Produktivität und Kündigungen.
Das Problem betrifft sowohl kundennahe Bereiche als auch interne Arbeitsplätze. Doch nur 51 Prozent der Halleschen Unternehmen geben überhaupt an, das Thema zu erkennen. Kein Betrieb wurde bisher identifiziert, der offizielle Präventivmaßnahmen umsetzt – obwohl das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) Beschwerdeverfahren und Schutzstrategien vorschreibt. Unternehmen mit Betriebsräten handeln eher: Sie legen häufiger klare Regeln für den Umgang mit Fehlverhalten fest.
Unterdessen unterstützt die Gewerkschaft NGG die UN-Kampagne „Orange the World“, die am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, startet.
Das Fehlen präventiver Maßnahmen lässt viele Beschäftigte schutzlos zurück. Frauen, die den Großteil der Betroffenen stellen, tragen weiterhin die Hauptlast der Belästigung am Arbeitsplatz. Ohne eine strengere Durchsetzung bestehender Gesetze wird sich an der Situation kaum etwas ändern.
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