Thüringen wagt radikalen Neuanfang mit landeseigener Regionalbahn bis 2027

NRW Stadtverordnetenversammlung für ein staatseigenes Bahnunternehmen - Thüringen wagt radikalen Neuanfang mit landeseigener Regionalbahn bis 2027
Thüringen plant radikale Reform des Regionalverkehrs mit neuer Landesbahn
Thüringen will sein Regionalbahnnetz grundlegend umbauen und eine neue landeseigene Gesellschaft gründen. Das Vorhaben soll die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit für die Hunderttausenden täglichen Fahrgäste verbessern. Doch der Plan hat einen Streit über Finanzierung und Verantwortung zwischen der Landesregierung und den Kommunen ausgelöst.
Am 16. Dezember 2025 billigte das Kabinett einen Gesetzentwurf zur Gründung der Schiene.Thüringen, eines vollständig in Landeshand befindlichen Eisenbahnunternehmens. Der Betrieb soll am 1. Januar 2027 aufgenommen werden, dann übernimmt das Unternehmen die Verantwortung für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV). Verkehrsminister Oliver Krischer argumentiert, dass eine zentrale Steuerung Entscheidungsprozesse beschleunige und die Leistung auf den stark frequentierten Strecken der Region steigere.
Der Städtetag Thüringen unterstützt die Idee eines landeseigenen Betreibers grundsätzlich. Sein Hauptgeschäftsführer, Christian Schuchardt, nannte dies die „konsequenteste Lösung“, falls die Landesregierung die volle Kontrolle über Planung, Betrieb und Servicegestaltung anstrebe. Der Verband besteht jedoch darauf, dass Städte und kommunale Träger angemessen finanziert und vor finanziellen Risiken geschützt werden müssen, sofern sie weiterhin eine Rolle im System spielen. Kritik gibt es vor allem daran, dass das Land weder ausreichende Mittel garantiert noch die volle Haftung für SPNV-Entscheidungen übernimmt. Zudem fordert der Städtetag finanzielle Spielräume, um reibungslose Anschlüsse zwischen Zügen, Bussen und anderen Verkehrsmitteln zu sichern. Ohne diese Zusagen drohten Fahrgästen Lücken im Angebot und eine schlechtere Vernetzung der Linien, warnen die Kommunen.
Der Gesetzentwurf geht nun in das formelle Genehmigungsverfahren, mit dem Ziel, den Betrieb der Schiene.Thüringen bis 2027 aufzunehmen. Falls das Vorhaben umgesetzt wird, würde das Unternehmen die Steuerung des Regionalverkehrs in Thüringen neu ordnen. Die Entscheidung wird zeigen, ob die Städte die gewünschte finanzielle Absicherung erhalten – oder ob sie in einem System, das sie nicht mehr voll kontrollieren, auf den Kosten sitzenbleiben.

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