Tödlicher Angriff auf Synagoge in Manchester erschüttert Europa während jüdischer Feiertage

Adalbert Biggen
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Zwei Soldaten stehen in der Mitte des Bildes, umgeben von Erde, mit einer Wand und einem Fenster auf der linken Seite, einer eisernen Wand auf der rechten Seite und Gebäuden, einem Strommast und einer weiteren Wand im Hintergrund.Adalbert Biggen

Tödlicher Angriff auf Synagoge in Manchester erschüttert Europa während jüdischer Feiertage

Verdächtiger Synagogen-Angreifer war auf freiem Fuß

Zwei Menschen sterben bei einem Angriff auf eine Synagoge in Manchester – darunter der mutmaßliche Täter. Nun gibt die Polizei bekannt, dass der Mann zur Tatzeit gegen Kaution auf freiem Fuß war.

  1. Oktober 2025, 17:05 Uhr

Eine Reihe von Sicherheitsvorfällen in ganz Europa hat die Sorgen vor extremistischen Bedrohungen verstärkt. In Deutschland nahmen die Behörden mehrere Verdächtige fest, die mit illegalen Waffen in Verbindung gebracht werden, während ein tödlicher Angriff auf eine Synagoge in Manchester die Debatten über Antisemitismus und öffentliche Sicherheit neu entfacht hat.

In Deutschland gerieten 2025 acht Männer im Alter von 35 bis 65 Jahren ins Visier der Ermittler, nachdem Razzien in Speyer, Haßloch und Mannheim illegale Schusswaffen und Munition zu Tage förderten. Die Verdächtigen, die in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg lebten, stehen unter dem Verdacht, Waffen unerlaubt beschafft zu haben – direkte Verbindungen zu geplanten Anschlägen konnten jedoch nicht nachgewiesen werden. Unabhängig davon nahm die Berliner Polizei drei mutmaßliche Hamas-Mitglieder fest, die im Besitz von Schusswaffen und Munition waren. Die Lage wurde als "konkrete Bedrohung" eingestuft.

Unterdessen kostete ein Angriff auf eine Synagoge in Manchester während des wichtigsten jüdischen Feiertags zwei Menschen das Leben, darunter den mutmaßlichen Angreifer. Der Täter, der zum Zeitpunkt der Tat gegen Kaution auf freiem Fuß war, zielte auf die Synagoge ab, als die religiösen Feierlichkeiten auf ihrem Höhepunkt waren. Der Vorfall hat die Diskussionen über den wachsenden Antisemitismus in Großbritannien und ganz Europa weiter verschärft.

Die Ereignisse haben zu Forderungen nach verschärften Sicherheitsmaßnahmen und einer erneuten Überprüfung extremistischer Netzwerke geführt. Deutsche Behörden prüfen derzeit mögliche Aberkennungen der Staatsbürgerschaft für Personen, die in Waffendelikte verwickelt sind, während die britischen Behörden unter Druck geraten, Lücken bei der Überwachung von Verdächtigen auf Kaution zu schließen.

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